Navigation

Digital Change Management (DCM)

Inhalt

Ablauf- und Aufbauorganisationen, Dienstleistungen oder Produkte von Unternehmen oder ganzen Firmennetzwerken sowie die unterstützenden IT-Systemen sind heutzutage einem stetigen IT-bedingtem Wandel (digitale Transformation) unterworfen, damit Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben. Jedoch scheitern viele digitale Transformationsprojekte in Unternehmen oder erfüllen nicht die Erwartungen der beteiligten (IT-)Manager, (IT-)Mitarbeiter und Kunden. Die Implementierung von IT-bedingten Veränderungen in Unternehmen und die Akzeptanz dieser Veränderungen durch die betroffenen Mitarbeiter sind daher nach wie vor eine der größten Herausforderungen des IT-, Projekt, und Top-Managements eines Unternehmens sowie der Digitalisierung im allgemeinen.

In Wissenschaft und Praxis hat sich in diesem Zusammenhang das Konzept des Change Management etabliert, das Theorien und Methoden zur erfolgreichen Transformation von Organisationen umfasst. Change Management wird dabei als ein Ansatz verstanden “to manage the people-side of business change to achieve the required business outcome, and to realize that business change effectively within the social infrastructure of the workplace.”  Das Ziel des Moduls ist es, eine organisatorische und soziale Perspektive auf die digitale Transformation zu bieten, so dass Studierende die Folgen der Einführung neuer Systeme und mögliche Probleme bei der Umsetzung analysieren, diskutieren und gestalten können.

Wissensvermittlung (Vorlesung)

Das Modul bietet im Rahmen der Wissensvermittlung einen Überblick über die Digitalisierung und die Veränderung von Arbeitssystemen, die unterschiedlichen Arten von Wandel in Unternehmen, die Akzeptanz von Technologien durch Individuen und Unternehmen und Methoden zur Gestaltung des IT-bedingten Wandels:

  • Digitalisierung und die Veränderung von Arbeitswelten
    • Modelle von Arbeitssystemen (Work System Theory)
  • Change Management Theorien
    • Phasen der Veränderung
    • Unterschiedliche Arten von Veränderungen
  • Theorien und Modelle der Nutzerakzeptanz und IT-Nutzung
    • Grundlegende psychologische Theorien
    • IT-Nutzer-Lebenszyklen (Unterschied Digital Life, Digital Consumer, Digital Work)
    • Adoption und Nutzung von digitalen Innovationen
    • Widerstände gegenüber digitalen Innovativen
  • Change Management Methoden

Wissensanwendung (Teaching-Case)

Zur Analyse und Diskussion des Managements der Digitalisierung sowie von Herausforderungen der Implementierung von digitalen Transformationsprojekten wird ein eigener Teaching-Case eingesetzt. Studierende beteiligen sich an der Diskussion und der Bearbeitung des Teaching-Cases.

Wissensumsetzung (Fallstudie)

In einem Projekt (Fallstudie) werden Studierende durch Befragung von verantwortlichen Personen (Interviews, Surveys) eigene Fallstudien der Gestaltung der Veränderung von Arbeits- oder Lebenswelten erarbeiten, diese analysieren und präsentieren.

Lernziele

Studierende sollen Konsequenzen der digitalen Transformation sowie mögliche Umsetzungsprobleme, die bspw. aus Widerständen vonseiten der Belegschaft resultieren, analysieren, visualisieren und diskutieren können.

Mit erfolgreichem Absolvieren des Moduls sind Studierende in der Lage insb. die Herausforderungen auf Fach- und Nutzerseite verstehen und gestalten zu können.

Hinweise

Die Unterlagen zur Vorlesung und Übung sind in Englisch. Die Lehrveranstaltung wird auf Englisch gehalten.